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Ein Wochenende ganz im Zeichen des Unihockeys: Am 28. Februar und 1. März verwandelte sich die Turnhalle Stein einmal mehr in einen Hexenkessel für Sportbegeisterte. Der 28. Stääner Unihockey-Cup bot faire Duelle, emotionale Siege und eine erstklassige Stimmung sowohl auf dem Spielfeld als auch in der Festwirtschaft.
Samstags-Auftakt: Die Aktiven und Mixed-Teams legen vor Pünktlich um 13:30 Uhr fiel am Samstag der Startschuss für die Kategorien Aktive und Mixed. Insgesamt acht Herrenmannschaften und sechs Mixed-Teams traten an, um den begehrten Titel des Stääner Unihockey-Cups. Während in der Halle hart um jeden Zentimeter Boden und jeden Ball gekämpft wurde, sorgte die Festwirtschaft auf der Bühne für das leibliche Wohl. Bei feinen Köstlichkeiten und ausgelassener Stimmung konnten sich Zuschauer und Spieler stärken. In der Kategorie Herren zeichnete sich ein Team durch besonderen Kampfgeist aus: Der TV Stein 1 bestritt das Turnier mit einer minimalen Besetzung von nur einem Auswechselspieler. Davon unbeeindruckt marschierten sie mit fünf Siegen und einem Unentschieden durch das Turnier. Das Finalspiel gegen das Team Solenthaler war an Spannung kaum zu überbieten. Mit einem knappen, aber verdienten 4:3-Sieg sicherte sich der TV Stein 1 den Heimsieg. Den dritten Podestplatz belegte der TV Schwellbrunn, während sich die weiteren einheimischen Teams, TV Stein 2 und TV Stein 3, mit dem 5. Platz begnügen mussten. Auch in der Kategorie Mixed blieb der Titel im Dorf. Wie schon in den Vorjahren kam es zum prestigeträchtigen Duell zwischen dem TV Stein Mixed 1 und dem Team Solenthaler Mixed. Die Hausherren und -damen behielten in einem spielstarken Finale mit 4:2 die Oberhand. Den dritten Rang sicherte sich das Team mit dem wohl kreativsten Namen: „Intim im Team“. Nach dem offiziellen Rangverlesen war noch lange nicht Schluss: Man sass gemütlich beisammen, liess die Spiele Revue passieren und feierte den sportlichen Erfolg bis tief in die Nacht an der Bar. Sonntag: „Rann an die Stöcke“ für den Nachwuchs Am Sonntagmorgen gehörte die Halle dem Nachwuchs. Unter dem Motto „Rann an die Stöcke“ pfiffen die Schiris bereits um 09:00 Uhr die ersten Partien an. Insgesamt kämpften sieben Teams in der Kategorie C und fünf Teams in der Kategorie D um die Podestplätze. In der Kategorie D dominierten „D’Jörgens“. Sie liessen im Finale den „Unihockey Rasern“ keine Chance und gewannen deutlich mit 6:1. Der dritte Platz ging an die Mannschaft „Mini Lieblingsgruppe“. Auch in der Kategorie C gab es einen klaren Turniersieger. Das Team Müllers&Co. setzte sich im Endspiel souverän mit 4:0 gegen „Hart aber unfair“ durch. Der Bronzeplatz sicherte sich hier das Team „Stock und Volltreffer“. Ein herzliches Dankeschön Wir blicken auf einen rundum gelungenen Anlass mit erstklassigem Unihockeysport zurück. Ein solches Turnier ist nur dank einer starken Gemeinschaft möglich. Ein grosses Dankeschön geht an:
Wir freuen uns darauf, euch alle im Jahr 2027 zum 29. Stääner Unihockey-Cup wieder in Stein begrüssen zu dürfen! Bericht: Lukas Heeb
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Am letzten Wochenende im Januar machte sich der TV Stein auf den Weg nach Davos.
Treffpunkt war wie gewohnt viel zu früh am Samstagmorgen. Nach der Ankunft ging es ohne grosse Umschweife auf die Piste. Während einige elegant ihre Schwünge zogen, kämpften andere eher mit der Schwerkraft – aber alle waren sich einig: Hauptsache Ski fahren und danach möglichst schnell Richtung Apres-Ski. Nach dem wohlverdienten Znacht, bei dem wieder einmal bewiesen wurde, dass Sportler erstaunliche Mengen verdrücken können, verlagerte sich das Geschehen ins Dorf. Im Club erwartete uns ein DJ ganz nach unserem Geschmack: starker Sound, gute Stimmung und eine Tanzfläche, die kaum eine Verschnaufpause bekam. Es wurde getanzt, gelacht und teilweise Bewegungen gezeigt, die man besser nicht beim nächsten Training analysierenvsollte. Einzig ein kultureller Mangel trübte kurzzeitig die Euphorie: Der DJ kannte tatsächlich die Waldhöckler nicht. Ein Umstand, der unser vorübergehendes Vereinsmitglied (kurz-hosen-D.) sichtlich erschütterte. Die Nacht fiel entsprechend kurz aus, was beim Aufstehen in unserer top modernen Unterkunft deutlich spürbar war. Punkt 7.50 Uhr hiess es: Zimmer räumen und putzen. Für manche war dies wohl eher ein Leistungstest als ein Check-Out. Nach dem Frühstück erwartete uns zum Abschluss eine gemütliche Kutschenfahrt durch Davos. Eingepackt in Decken und begleitet von leicht müden aber zufriedenen Gesichtern, liessen wir das Wochenende ruhig ausklingen. Bericht: Seraina Hugener Am Samstag, 10. Januar 2026, fand die 161. Hauptversammlung der Aktivriege in der Schaukäserei statt. Insgesamt nahmen 45 Mitglieder und Gäste daran teil.
Ein- und Austritte Im Vereinsjahr 2025 musste ein Austritt verkraftet werden. Dieser ist jedoch durch das Glück gesegnet, einen eigenen Hof zu führen, weshalb die Zeit bei den Aktiven eingeschränkt ist. Gleichzeitig durfte die Aktivriege aber vier Neueintritte und drei Mitturner ohne Stimmrecht feiern, womit die Bilanz erfreulich positiv ausfällt. Der angehende Generationenwechsel ist somit immer mehr spürbar. Jahresberichte Der traditionelle Jahresrückblick wurde erneut in Form eines Kahoot-Quiz präsentiert. Dieses Mal jedoch mit einem neuen Twist: Nicht nur trockene Fakten, sondern persönliche Highlights aus Sicht einzelner Aktiver sorgten für Unterhaltung, Nostalgie und vereinzelte Aha-Momente. Wer das Quiz letztlich gewann, geriet rasch in den Hintergrund. Viel wichtiger war die Erkenntnis, dass Erinnerungen im Turnverein bestens aufgehoben sind. Vorstand Der amtierende Vorstand erklärte sich bereit, dem Turnverein ein weiteres Jahr seine Freizeit, Nerven und Geduld zu schenken. Die Stimmberechtigten dankten es mit einer einstimmigen Wiederwahl. Ehrungen Natürlich durfte auch das feierliche Kapitel der Ehrungen nicht fehlen: Turner des Jahres wurde der junge Nachwuchsturner Nico Eugster. Er überzeugte durch häufiges und motiviertes Erscheinen im Training, erfolgreiche Leitertätigkeiten und seinen Einsatz im Geräteturnen, das er mit grossem Engagement in die Aktivriege einbringt. Der Preis für den besten Turnerspirit ging an zwei Personen: Silvio Hinrichs und Raffael Müller. Für Silvio ist das Freitagabendtraining längst Pflichtprogramm und mit seiner positiven Art sorgt er zuverlässig dafür, dass die Stimmung in der Truppe mindestens so hoch ist wie der Muskelkater am Samstagmorgen.Die zweite Person ist Raffael, unser Präsident, der fast an jedem unserer Anlässe und Trainings dabei ist und immer 120 % Einsatz gibt. Auch der Sieger der Herbst-Challenge wurde erkoren. Nicolas Dähler aus dem Vorstand konnte sich die Trophäe dank einer äusserst ehrgeizigen Performance sichern - Vorstandstätigkeit hin oder her, Ehrgeiz kennt keine Amtszeiten. Urs Meier verabschiedete sich als langjähriger Leiter aus seiner Funktion. Für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz wurde er mit grossem Dank und Applaus geehrt. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Xaver Tanner, der für seine geleistete Arbeit im Vorstand sowie für seinen grossen und nachhaltigen Einsatz in der Nachwuchsförderung eine wohlverdiente Anerkennung erhielt. Mit seinem Engagement hat er einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des Vereins geleistet. Ausklang Nach dem offiziellen Teil wurde die Hauptversammlung traditionsgemäss in den gemütlichen Teil überführt. Bei guten Gesprächen, ausreichend Flüssignahrung und wachsender Lautstärke liess man den Abend ausklingen. Gespräche über vergangene Heldentaten und zukünftige Grossprojekte gehörten dabei ebenso dazu wie das stille Eingeständnis, dass der nächste Trainingstag schon hinter der nächsten Ecke lauert. So endete die 161. Hauptversammlung wie es sich gehört: kameradschaftlich, heiter und deutlich nach dem Zeitplan der Vernunft. Ein herzlicher Dank gilt der Schaukäserei für die Gastfreundschaft sowie dem Vorstand für die Organisation und Durchführung der Versammlung. Der diesjährige Jugichlaus war ein fröhlicher und abwechslungsreicher Abend. Die Kinder absolvierten einen spannenden Postenlauf: Sie lösten ein Quiz, errieten verschiedene Düfte, erkannten bekannte Lieder und konnten sich in der Turnhalle bei diversen Stafetten austoben. Ein weiterer Posten bestand darin, ein eigenes Säckli kreativ zu verzieren.
Natürlich kamen auch dieses Jahr der Samichlaus und der Schmutzli zu Besuch. Jedes Kind erhielt einen feinen Grittibenz. Als gemütlicher Abschluss genossen die Kinder die feinen Mandarinen, Nüssli und Schöggeli, begleitet von einer warmen Tasse Punsch. Bericht: Jasmin Müller Stääbroch – das Geheimnis wurde gelüftet
Am letzten Novemberwochenende fand unsere Turnunterhaltung statt. Unter dem Motto «Stääbroch» haben wir das Publikum auf eine abenteuerliche Zeitreise mitgenommen. Die diesjährige Turnunterhaltung erzählte die Neugründung des Dorfes Stein aus einem ganz neuen Blickwinkel. Als Beginn unserer Turnunterhaltung stand die erste Aufführung Stääbroch auf dem Programm, bevor es in die historische Tiefe ging. Nun nahm die Geschichte ihren Lauf, als zwei Herren beschlossen, ein neues Dorf zu gründen. Der Grund war schnell gefunden. Der Weg zur Kirche war schlichtweg zu lang. Deshalb machten sie sich auf die Suche nach Verbündeten und fanden einen Zimmermann, der beim Bau der neuen Kirche mithelfen sollte. Von dieser ersten Idee an wurde schliesslich die Gründung des Dorfes dargestellt. Das Publikum sah mutige Ritter, erfuhr mehr über Berufe und erlebte sogar den Einfall eines Tunnels mit deren Sprengung. Anschliessend sorgten Nonnen und Mönche sowie ein Auftritt mit Frauen an der Macht für beste Unterhaltung. Zusätzlich heizte die kreative Namensfindung die Stimmung an. Der Abschluss zeigte einen Blick in die Zukunft. Das Dorf Stein wird immer attraktiver, bis hin zu einem Wellness-Ort. Mit der darauffolgenden Gründung des Turnvereins erhielt Stein seinen einzigartigen Charakter. Die Turnunterhaltung 2025 bleibt als gelungener Mix aus Humor, guter Musik mit dem Trio Dezibel aus Teufen und der Kapelle Holdrioo aus Appenzell und ausgelassener Stimmung in bester Erinnerung. Bis bald an der nächsten Turnunterhaltung. Bericht: Vanessa Scheuss Bilder: Nadine Hugener Samstag
Die diesjährige ATV- Jugendchallenge fand am 15.& 16. 11.2025 in Heiden statt. Am Samstag besammelten sich die Jugikinder der Katergorie C. (2016 und jünger) beim Feuerwehrdepot. Zusammen fuhren wir nach Heiden. Dort angekommen, ging es bereits los, da der Wettkampf im Zeitplan schon etwas voraus war, kamen wir sofort an die Reihe, was den Start etwas hektisch machte. Als erste Disziplin stand der Biathlon auf dem Programm. Danach folgten Sprint und Sprung, bei denen alle vollen Einsatz zeigten. Der Höhepunkt des Tages was schliesslich der Crosslauf, der noch einmal alles von den Jugikindernabverlangte und den Wettkampf abschloss. Kurze Zeit später folgte das Rangverlesen. Danach machten sich alle müde aber zufrieden auf den Heimweg. Bericht: Andrea Schläpfer Sonntag Am Sonntag trafen sich die 32 Kinder der Kategorie A (2009-2013) und B (2014 und 2015) um gemeinsam nach Heiden zu reisen. Nach der Ankuft startete der Wettkampf auch direkt mit der ersten Disziplin; dem Biathlon. Nach einem teilweise etwas verhaltenem Start, konnten die Kinder beim Sprung und im Sprint ihr volles Potenzial ausschöpfen. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Mittagspause startete am Nachmittag der Crosslauf. Bei lautstarken Anfeuerungsrufen, konnten die Kinder einige Topzeiten laufen. Mit 4 Top-Ten-Plätzen hat der Sprung aufs Podest leider knapp nicht gereicht, trotzdem dürfen wir Stolz auf dieses Teamergebnis sein. Bericht: Anita Buff Wie jedes Jahr durften wir uns nach der Turnfestsaison wieder auf etwas Neues freuen, welches in unserer Vereinsagenda einen hohen Stellenwert geniesst. Die Turnerfahrt. Dieses Jahr wurde einheitlich entschieden, dass der DTV und die Aktiven wieder einmal gemeinsam eine Turnerfahrt unternehmen werden. So konnten wir uns nun auf den Samstag, vom 20.9.2025, freuen. Frühmorgens um 7:30 Uhr traffen wir uns gemäss Pack- und Tenueplan, der den Aktiven ein bisschen lang und den Damen ein bisschen kurz erschien, alle pünktlich zu Abfahrt ins Ungewisse.
Unterwegs wurde das Geheimnis des Zielorts jedoch gelüftet und wir erfuhren, dass es uns nach Luzern ziehen wird. Nach einer gelungenen und nicht ganz trockenen Zugfahrt sind wir dann in Luzern aufgemuntert angekommen. Das nächste anzusteuernde Ziel war für uns das Strandbad, bei dem wir einen Grillplausch geniessen durften. Als dann schließlich alle ihre Mägen gefüllt hatten, ging es nun an den sportlichsten Teil unserer Turnerfahrt. Hierbei wurden wir von den Kanuspezialisten von Buochs zuerst fachgerecht geschult, bevor wir dann in See stachen. Nach ca. einer stündigen Kanufahrt auf dem Vierwaldstättersee, bei der viele Teilnehmer nass wurden, trotzdem keines der vier Boote Schiffsbruch erlitt, nahmen wir wieder das Land ins Visier. Am Strandbad angekommen, liessen wir die letzte Stunde noch mehr oder weniger ruhig ausklingen, bevor es uns fürs Umziehen in unsere Übernachtungsstätte, eines alten Gefängnisses, zurückzog. Nachdem alle Ihren Oktoberfest-Look erstellt hatten, nahmen wir Kurs zum Luzerner Messegelände. Anzumerken ist hier, dass nicht alle Aktiven das gleiche Verständnis von Lederhosen hatten, wobei kuriose Kleidungsstile entstanden sind, welche uns eher an Neandertaler oder Strippties-Tänzer erinnerten als ans Oktoberfest. Nichtsdestotrotz konnten wir alle reibungslos und aufgestellt das Festgelände betreten, wobei der Rest vom Abend nun fast selbsterklärend scheint. Die Nacht war sehr lange und zukünftige Geschichten wurden erlebt. Am nächsten Morgen mehr oder weniger munter aufgestellt und teilweise auch mit ein paar leeren Blicken sowie krummen Mägen, nahmen wir an einer Fasnachtsführung in der Luzerner Innenstadt teil. Während dieser Führung konnten wir viel Interessantes über die ähnliche, jedoch ein bisschen anders ausgelebte Fasnacht erfahren. Als letzte Aktivität in Luzern stand nun nur noch das Mägen-Füllen sowie die ein bisschen lückenhafte Aufarbeitung des letzten Abends an. Pünktlich um 14:00 Uhr trafen wir uns dann wieder alle zusammen beim Bahnhof auf Gleis 6, wo nun das letzte Kapitel unserer Turnerfahrt geschrieben wurde. Nach einer Zug- und Busfahrt mit viel ausgetauschtem Fachwissen und komplett sinnlosem Gedankengut, verabschiedete sich nun die Gruppe voneinander und freute sich schon wieder auf das nächste gemeinsame Erlebnis. Hierbei wollen wir den zwei Organisatoren Marina Schrepfer sowie Florian Meier herzlich danken für das unvergessliche Organisieren dieser Turnerfahrt. Merci. Bericht: Elias Tanner Samstag, 7:15 auf dem Feuerwehrdepot in Stein. Gut vierzig Jugikinder, deren Eltern und die Leiter haben sich versammelt und sind bereit für das zweite Jugendturnfest welches dieses Jahr in Heiden stattfand. Viele der Kinder konnten sich aber nicht nur auf den Wettkampf freuen, sondern nahmen auch am Jugiweekend, welches direkt anschliessend stattfand, teil.
Alle haben den Wettkampfbereich in Heiden gefunden (Danke nochmals allen fahrenden Eltern) und der Wettkampftag konnte beginnen. Die Kinder konnten sich jeweils selber Disziplinen auswählen, in denen sie starten wollten. Die Jugi Stein startete also in verschiedenen Disziplinen: Einem sogenannten 'Spieltest Allround' in dem die Kinder möglichst viel geschicklichkeit und Ballgefühl an den Tag legen konnten, in der Pendelstaffette, Ballwurf, einem Hindernislauf über Stock und Stein und zu guter letzt, die Spezialität der Jugikinder, einem Unihockeyparcour. Letzteres lief sogar so gut, dass die 27 Jugikinder eine glatte Note 10 und damit die Kategorie 'messbare Disziplinen' gewonnen haben, herzliche Gratulation :) Nicht nur diese Disziplin war ein Erfolg. Das Turnfest war rundum gut organisiert, sowohl räumlich als auch zeitlich gesehen. Die Kinder hatten zwischen den Disziplinen Zeit sich zu erholen, etwas zu snacken oder zu spielen, ohne das der Wettkampf langwierig erschien. Neben den Disziplinen gab es auch Rahmenprogramm, bestehend aus Disc-golf bei denen alle Kinder ihren eigenen kleinen Frisbee erhielten, einer Kinderdisco nach dem Wettkampfteil und einen Ninja-Parcour, bei denen zuerst geschaut wurde, wer jeweils der oder die schnellste des Vereins ist und danach in einem Ausscheidungsturnier zwischen den Jugis der Sieg ausgemacht wurde. Tatsächlich konnte sich die Jugi Stein auch hier über einen ersten Platz erfreuen, den Laurin Müller holte und sich als den besten und vor allem konstantesten Ninja-Warrior aus dem Appenzellerland herausstellte. Der Wettkampf war durch und durch ein Erfolg. Alle konnten ihr bestes geben, niemand verletzte sich gröber und alle erhielten am Mittag und nach dem Wettkampf genug Essen um auch durch den Rest vom Tag zu kommen. Denn nach dem Wettkampf ist vor dem Jugiweekend. Wir sind in Heiden in das Postauto gestiegen und dann nach Oberegg gefahren. Dort hatten wir die Möglichkeit, in der Turnhalle zu übernachten. Zuerst galt es allerdings anzukommen, zu duschen, spielen, essen, Burg bauen und einen schönen Abend nach dem Einsatz im Wettkampf zu haben. Bettruhe war eigentlich um 22:00, dies wurde zwar mehr als Empfehlung empfunden, wir hoffen aber dass alle mit genug Schlaf in den Sonntag starten konnten. Am Sonntag waren um halb sieben spätestens alle wach, um sieben dann auch die Lichter an und dann galt es auch schon wieder ernst nach einem kurzen Aufwachprozess. Denn dann war Zeit für Burgenvölk. Nach einem Sieg der Mädchen gab es dann auch den lang erhofften Zmorge. Zusätzlich erhielten alle etwas auf den Weg, denn nun war es Zeit für eine kleine Wanderung. Wir sind auf einem ziemlich idyllischen und angenehmen Weg nach Trogen gewandert und haben unterwegs Schittli-Verkickis gespielt und während dem laufen allermeistens eine gute Zeit gehabt. Als wir dann in Trogen am Bahnhof eintrudelten war die Freude doch sehr gross endlich da zu sein und der Kiosk verschrieb Rekordverkäufe an jenem Sonntag. Nach der ÖV-Fahrt retour nach Stein durften wir uns alle an einem grossen Empfang erfreuen, der ohne alle Eltern die geholfen haben, diesen auf die Beine zu stellen, nicht zustande gekommen wäre. Deshalb danke an all die fleissigen Eltern, welche einen Kuchen gebracht haben und vielen Dank an RSB-Mechatronik für die gesponsorten Würste. Getränke und Grill wurden grosszügig von Rosi & Andreas Meier organisiert. Danke seid Ihr so zahlreich erschienen um das Wochenende der Kinder glorreich zu beenden. Wir freuen uns auf ein weiteres Schuljahr Jugi, alle Wettkämpfe die wieder anstehen und das 3. Jugendturnfest. Dankeschön. Bericht: Pascal Schrepfer 8-mal Edelmetall und 16 Auszeichnungen für Stein-Bühler
Das ist das Resultat einer starken Team-Leistung der Trainingsgemeinschaft Geräteriege Stein-Bühler in Schaffhausen. Vergangen Samstag reisten rund 6 Turner und 32 Turnerinnen nach Schaffhausen an die kantonalen Geräteturnmeisterschaften nahe des Munot. Mit einem zweiten und dritten Rang von Gloria Knechtle und Enya Keller in der Kategorie K1 begann der Wettkampf wunschgemäss. Abgerundet wurde die K1-Stufe mit dem Sieg von David Schmied bei den Jungs. Im Anschluss in der Kategorie K2 doppelten 9 Auszeichnungen und ein Rang 1 von Silvan Zeller nach. Der Appenzeller Meister bestätigte seine starke Form. In der Kategorie K3 Turnerinnen waren die zwei Turnerinnen ebenfalls mit der Auszeichnung erfolgreich. Als Kategoriensiegerin K4 winkte Gioia Berweger vom Podest, wo ihre Teamkollegin Hanna Wirth ebenfalls eine Auszeichnung entgegennehmen durfte. Besonders erwähnenswert ist der Doppelsieg in der Kategorie K4 der Turner mit den soliden Leistungen von Simone Dell Agnese und Tim Eugster. Zum Schluss des erfolgreichen Turnwettkampfs durfte Nico Eugster den Gang aufs Podest gehen und rangierte sich mit dem guten 3. Rang in der Kategorie K5 ein. Am Freitagabend, dem 20. Juni 2025, versammelten sich 51 motivierte Turnerinnen und Turner bei der Postautohaltestelle in Stein, um gemeinsam in ein sportliches Wochenende der Superlative zu starten. Das Ziel: das Eidgenössische Turnfest in Lausanne – oder besser gesagt, erst einmal Fribourg.
Zwischen Turnmatten und Turnhallen-Romantik Die erste Nacht verbrachten wir – ganz dem sportlichen Anlass entsprechend – in einer Turnhalle. Und wer sich schon auf ein bisschen Schlaf gefreut hatte, wurde von einem Meer aus Turn- und Isomatten, Schlafsäcken und allerlei akustischen Störungen (von Husten bis Schnarchen) eines Besseren belehrt. Die Nacht war kurz, unbequem und erinnerte viele eher an ein Survival-Training als an eine Übernachtung. Aber ein Erlebnis war es auf alle Fälle. Von Fribourg nach Lausanne – mit Gepäck im Schlepptau Am Samstagmorgen ging’s früh weiter nach Lausanne – die Energie trotz Schlafmangel noch erstaunlich hoch. Dort wartete allerdings eine logistische Herausforderung auf uns: Der Zeltplatz war überbucht, und so musste das Gepäck zunächst mit zu den Wettkampfstätten geschleppt werden. Wer vorher noch frisch fröhlich war, kam spätestens beim Gepäckschleppen in der prallen Sonne ein bisschen ins Schwitzen – und das nicht nur wegen der Temperaturen. Sportlicher Einsatz bei Sahara-Wetter Der Himmel zeigte sich von seiner strahlendsten Seite – und auch der Thermometer kletterte auf sportliche Höhen. In den Disziplinen Schulstufenbarren, Schleuderball, 800-Meter-Lauf, Kugelstossen, Fachtest Allround, Hochsprung, Speerwurf und Pendelstafette zeigten wir vollen Einsatz. Der Lohn für den Schweiss: die Gesamtnote von 24.47 – was uns nicht nur stolz machte, sondern auch Anlass zum Anstossen gab. Abkühlung im Genfersee und vegetarischer Tiefpunkt So führte uns der Weg direkt an den erfrischenden Genfersee. Die wohlverdiente Abkühlung war ebenso willkommen wie das Anstossen auf unsere Leistung – das Leben konnte wieder genossen werden und die Stimmung war ausgelassen. Nach dem kühlen Sprung ins Wasser konnten wir dann endlich unser Zeltlager aufbauen. Wir wurden für die Umstände mit einem schön schattigen Plätzchen unter grossen Bäumen entschädigt. Der anschliessende Znacht im Festzelt jedoch war... nennen wir es diplomatisch: überraschend. Ganz vegetarisch und kulinarisch eher auf „funktional“ als auf „festlich“ getrimmt. Der Frust darüber verflog aber rasch – spätestens, als wir das Festgelände eroberten. Einige feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden, andere entschieden sich für eine etwas ruhigere Nacht – was bei der Hitze und dem Turnhallen-Jetlag auch verständlich war. Tankstellenfrühstück und musikalische Heimkehr Am Sonntag war dann Improvisationstalent gefragt. Alle Essenstände auf dem Zeltplatz waren geschlossen und das Frühstückszelt relativ weit entfernt. Dank einer nahegelegenen Tankstelle konnten wir wenigstens einen Teil der Truppe mit Frühstück versorgen – Gipfeli, Brötli und Milchdrinks deluxe. Die Heimreise im Zug verlief dann, der SBB sei Dank, reibungslos und wurde zur musikalischen Darbietung auf Rädern. Es wurde gesungen, gejohlt, in alten Hip-Hop Zeiten geschwelgt – und als Kontrastprogramm natürlich auch „zauret“. Feierlicher Empfang in Stein Zurück in Stein wurden wir von der Musikgesellschaft feierlich empfangen und marschierend zur Schulanlage begleitet. Dort erwarteten uns Familienmitglieder, Freunde und Bekannte und auch unsere Gemeindepräsidentin Petra Hanel, die mit herzlichen Worten unseren Einsatz würdigte. Natürlich durften auch wir von unseren Erlebnissen berichten und unsere Resultate, darunter auch einige Male die Note 10, präsentieren. Bei feinen Würsten vom Grill, kühlen Getränken und weiteren musikalischen Einlagen klang der Abend gemütlich aus. Ein grosses Merci! Ein herzliches Dankeschön geht an unsere top organisierte und stets gelassene technische Leiterin Cyrielle Hug, die unsere Teilnahme am Turnfest überhaupt erst möglich gemacht hat – inklusive Gepäck-Logistik und Zeltplatzjonglage. Danke auch an die Musikgesellschaft, die Gemeinde und alle Helferinnen und Helfer für den wunderbaren Empfang. Dieses Wochenende bleibt in Erinnerung – mit Muskelkater, Lachfalten und viel Sonne im Herzen. Bericht: Marina Schrepfer |
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März 2026
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